Unsere Grundsätze

Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten, und am Ende gewinnt die Mannschaft, die die meisten Tore schießt. So geht Fußball. Natürlich gibt es viel mehr: Regeln, Taktik, Spielsystem, schicke Trikots. Aber immer wieder muss man sich an die Grundlagen erinnern. Sonst hat man vielleicht beeindruckend performt - aber am Ende doch verloren.

In der Kinder- und Jugendarbeit ist immer viel los: Ausflüge, Mitarbeiterschulung, Jugendstunden, Freizeiten, seelsorgerliche Gespräche, Konzepte und jede Menge Spaß. Es besteht aber immer die Gefahr, dass sich diese Aspekte verselbstständigen, wir uns in Details verlieren und am Ende wenig bewirkt haben. Damit das nicht geschieht, gibt es Grundlagen, auf denen alles aufbaut. Diese vier Grundsätze galten vom Anfang der EC-Arbeit an.

1. Entschieden für Jesus Christus (Up)

Weil Christus sich für uns entschieden hat, dürfen und sollen wir uns immer neu für ein Leben mit ihm und für ihn entscheiden. Es geht also um deine Beziehung zu Gott.

2. Zugehörig zur örtlichen Gemeinde (In)

Ein Jugendkreis braucht die Einbindung in die Gemeinschaft aller Generationen. Darin lernen wir, davon profitieren wir und darin dienen wir.

3. Gesandt in die Welt (Out)

Als Christen sind wir nicht für uns da, sondern für die Welt. Darum verpflichten wir uns zur Evangelisation und zum Dienst an unseren Mitmenschen.

4. Verbunden mit allen Christen (With)

EC ist toll! Aber wir brauchen die Ergänzung durch andere Traditionen und Erkenntnisse. Darum leben wir in Verbindung mit anderen Christen und verstehen uns als Teil der weltweiten Kirche.

 

Das EC-Versprechen

Jesus hat uns nicht nur ewiges Leben geschenkt, sondern uns auch beauftragt, den Menschen zu dienen. Denen, die mit uns auf dem Weg sind und denen, die ihn noch nicht kennen. Das wollen wir, und das können wir! Nicht weil wir so toll sind, sondern weil Gott uns durch den Heiligen Geist dazu befähigt. Das nehmen wir ernst. Darum wagen wir es auch, uns darauf fest zu legen. Wir versprechen es!
Dazu haben wir die Selbstverpflichtung, die am Anfang der EC-Bewegung stand, neu formuliert. Dieses Versprechen ist eine sache zwischen jedem einzelnen und Gott. Sie betrifft unser persönliches Leben und unseren Einsatz für ihn in der Gemeinschaft und in der Welt.

Wir scheitern und stehen wieder auf

Dadurch verbindet uns das Versprechen aber auch miteinander. Jedes EC-Mitglied weiß von den anderen, dass sie es auch gegeben haben und immer neu geben. WIr tun es in unseren Zusammenkünften ja auch gemeinsam. Dieses Versprechen ist nicht eine Erklärung dessen, was wir jederzeit vollumfänglich leisten. Sondern es ist die Erklärung der ehrlichen Absicht, gemeinsam mit anderen den Weg der Nachfolge zu gehen und im Glauben zu wachsen. Gemeinsam scheitern wir. Gemeinsam stehen wir wieder auf. Gemeinsam gehen wir weiter.
Wir sind keine Helden. Aber wir vertrauen unserem Erlöser und Herr. Darum trauen wir uns was.